Durch Zufall bin ich vor wenigen Tagen (via Twitter denke ich) auf die Seite Burn-Studio.com gestoßen – die erste mir bekannte, brauchbare MusicApp im Web 4 free! Burn trinke ich ab und zu gern mal und die sehr markanten Buttons “Upload” – “Create” – “Play” – “DJ” haben dann doch meine Neugier geweckt. Gerade als Einer der ersten Stunde, der sich bereits am Amiga 500 versucht hat, der Maschine Töne zu entlocken, musste ich das Ganze mal probieren.
Beim Klick auf den dominanten orangefarbenen Button mit der Aufschrift “Create”, wird man zu einer Subdomain von audiotool.com weitergeleitet (wobei selbst die Eingabe von audiotool.com auf die Seite verweist). Die Registrierung ist einfach und ohne großes Know-How für jeden möglich
Zunächst eröffnet sich ein relativ kahles neues Fenster, bzw. wird vorher ein Klick auf die “Launch App” gefordert! Danach stehen in Punkto Drums einmal die Klassiker: 808 & 909, sowie ein Sampler, der speziell auf Drumsounds ausgelegt ist, bereit. Da nur die “Master Output” – Device vorhanden ist, empfehle ich als erstes den 16CH Mixer mit EQ und AUX zu adden
Danach eröffnen sich sämtliche Möglichkeiten, so lang es die CPU erlaubt
Bevor ich auf weitere Details eingehe, ist zu sagen, dass es sich hierbei um eine reine Flash-Applikation dreht. D.h. der Sound kommt nur über den Standard DX Soundtreiber. Routing oder sonstige Spielereien kann man vergessen. ASIO gibt es nicht… Der Mehrmonitorbetrieb ist nur mit Erweiterung, des normalen Browserfensters möglich, frisst aber auch wieder Ressourcen. Wie die Sache auf einem MAC läuft weiß ich nicht, da ich “noch” PC User inkl. Microsoft Windows bin.
Bei den Synths gibt es einen sehr mächtigen “Analogen” mit 3 Oscillatoren, 1x Noise, sowie einmal Audio Input, der von jeder Device gespeist werden kann. Der frisst sicher die meiste CPU
Klassisch, wie ich es liebe, ist die 303 in ihrer Vollkommenheit dabei. Dazu kommt noch eine Art Tone-Machine + Step-Sequencer. In Kombination mit dem Synth ein Phänomen, bei dem sich auch die Jungs von Ableton Live etwas absehen können!!!
Hinzu kommen noch jede Menge Effekte, die ich jedoch beim Tryout an meinem PC nicht mehr versuchen wollte. Es gab bei 3x Drums + 3x Synths + 2x Standardeffekte mehr Dropouts, als Freude am Musikmachen! Die Idee ist inkl. Umsetzung wirklich der Hammer. Ich denke an Rebirth zurück: 1x 909, 1x 808, 2x 303 + Delay + Distortion + PCM Filer (jetzt hab ich des alles aufm iPhone oder iPad ;() Alles in Allem trotzdem geil und super um ohne Warez und Co. in die Welt der elektronischen, digitalen Musikproduktion einzusteigen!
Die DJ App habe ich nur kurz angeschaut, denn ich hasse DJs mit Sync!!! –> SAVE THE 12″ (ur girlfriend adores it
)
cu next @Das Atelier schlagartig 2.7.2011 >> & @RossoBar Fügen 8.7.2011 >>






